Kreisliga im Westen

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Kreisliga im Westen

Beitragvon Pfiff » 10. Sep 2009 16:26

Nach Fußball-Massenprügelei
Lebenslang gesperrt
Nach der Massenschlägerei in einem Fußball-Kreisligaspiel zwischen der TSC Hamm und dem Kamener SC verhängt der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) drastische Strafen und sperrt den Spielertrainer der Hammer sogar lebenslang.

(Foto: picture-alliance/ dpa)
Darüber hinaus sprach der Verband gegen einen weiteren Hammer Akteur ein dreijähriges Spielverbot aus. Zwei Spieler des Kamener SC wurden für sechs Monate gesperrt, darüber hinaus muss der C-Kreisligist die restlichen Spiele der Hinrunde unter Platzaufsicht absolvieren.

Ende August hatten sich mehr als 60 Personen beider Klubs eine heftige Schlägerei geliefert. Die Massenprügelei begann, nachdem der nun lebenslang gesperrte Spielertrainer nach einer Roten Karte wieder aufs Feld gelaufen war und einen Gegenspieler mehrfach mit der Faust gegen den Kopf schlug. Daraufhin stürmten Spieler, Zuschauer und Betreuer der Mannschaften auf das Feld und prügelten sich auf dem Platz. Bei der Schlägerei gab es auch Schwerverletzte.

Auch die Verhandlung der Verbandsspruchkammer lief nach Informationen der "WAZ" nicht ohne Komplikationen ab. Demnach soll der Haupttäter einen Zuschauer bespuckt haben. Die Polizei musste nach Ende der Sitzung den störungsfreien Abzug der Parteien gewährleisten.

sid
Durch Anerkennung und Aufmunterung kann man in einem Menschen
die besten Kräfte mobilisieren.
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Haftstrafe für Tritt ins Gesicht

Beitragvon Felix » 10. Nov 2009 14:18

Zwei Jahre Gefängnis für Tritt ins Gesicht

Für einen brutalen Tritt ins Gesicht muss ein bayerischer Amateurfußballer zwei Jahre ins Gefängnis (Foto: imago)
Ein 23-jähriger Amateurfußballer aus Kulmbach muss nach einem brutalen Tritt ins Gesicht seines Gegenspielers für zwei Jahre ins Gefängnis. "Die Rechtsordnung kann nicht hinnehmen, dass so etwas auf den Fußballplätzen einreißt", begründete der Vorsitzende Richter des Landgerichts Bayreuth Werner Kahler. Das berichtet die "Frankenpost".

Am 21. Oktober 2007 traten in einem Kreisligaspiel der TSV Melkendorf und der TSV Presseck gegeneinander an. Eigentlich hatte der junge Vater keinen Grund so auszurasten, seine Melkendorfer Mannschaft lag mit 2:0 vorn.

In Kung-Fu-Manier zugetreten

Doch abseits des Spielgeschehens beging der Spieler die Tat, die an Brutalität kaum zu überbieten ist. Wie Beobachter berichten, sei der Tritt in das Gesicht des Pressecker Spielers Christian K. in Kung-Fu-Manier passiert und so gewaltig gewesen, dass K. eine Reihe Gesichtsknochen gebrochen wurden. Der Richter sagte in der Verhandlung: "Es wäre wesentlich einfacher gewesen die Knochen zu zählen, die heil geblieben sind." Der Getretene wurde vom Rettungsdienst zunächst ins Kulmbacher Klinikum und dann in eine Spezialklinik nach Erlangen gebracht, wo er in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Die Pressecker Spieler waren so schockiert, ihren Mitspieler blutüberströmt am Boden liegen zu sehen, dass sie nicht in der Lage waren, das Spiel fortzusetzen.

Angeklagt wegen schwerer Körperverletzung
Nach dieser Tat trennte sich der TSV Melkendorf von seinem Spieler. Darüber hinaus bekam der 23-Jährige eine lebenslange Sperre vom Fußballverband auferlegt. Schlimmer sind für ihn jedoch die strafrechtlichen Folgen, weil Staatsanwältin Dr. Patricia Finkenberger ihn wegen schwerer Körperverletzung anklagte. Der Straftatbestand der schweren Körperverletzung ist vom Gesetz noch höher eingestuft, als die gefährliche Körperverletzung. Bei schwerer Körperverletzung erleidet das Oper zum Beispiel eine dauerhafte Entstellung oder verliert ein Körperteil. Ende Januar verurteilte das Kulmbacher Schöffengericht den Täter zu zwei Jahren und acht Monaten Strafe ohne Bewährung.

Angebliche Provokation führte zu dem Tritt

Gegen dieses Urteil legte der Verurteilte Berufung ein und erklärte, er wolle nicht ins Gefängnis. Er behauptete gar, er sei wegen seiner kasachischen Abstammung beleidigt und während des Spiels ins Gesicht geschlagen worden. Die Berufungskammer nahm daraufhin eine langwierige Beweisaufnahme auf und kam zu dem Ergebnis, dass nichts geschehen sei, das "über ein normales Spielverhalten hinaus Anlass zu einer solchen Tat geben hätte." Am Ende wurde der Schuldspruch vom Landgericht von schwere auf gefährliche Körperverletzung abgemildert, weil die Heilung des Opfers gute Fortschritte machte und eine Entstellung des Opfers daher ausgeschlossen sei. Richtig Fußballspielen wird Christian K. allerdings nie wieder können.

Quelle : t-online
Felix
 

diese Regel soll einer verstehen

Beitragvon Gast » 10. Nov 2009 14:23

zum Vorfall im oberen Beitrag :

Nach Kung-Fu-Tritt in der Kreisliga Bayreuth:
TSV Presseck droht Punkteverlust

Nach der Kung-Fu-Attacke eines Melkendorfer Fußballers gegen seinen Gegner des TSV Presseck in der Kreisliga Bayreuth (SN berichtete), droht nun dem Verein des verletzten Spielers der Verlust der Punkte für das abgebrochene Spiel.

Laut dem Reglement darf eine Mannschaft ein Spiel nicht von sich aus beenden, was die Pressecker Spieler getan haben. Der Vorsitzende des TSV Presseck meinte, nach so einem Vorfall sei es nicht möglich weiterzuspielen.

Der Spieler Kolb wurde am vergangenen Sonntag von einem Gegner durch einen absichtlich ausgeführten Kung-Fu-Tritt ins Gesicht lebensgefährlich verletzt. Der Vater des Spielers, der auch Augenzeuge war, hat nun Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet.


quelle: http://www.shortnews.de
Gast
 

Bericht zum Vorfall

Beitragvon Gast » 10. Nov 2009 14:26

Der Schock sitzt tief beim TSV Presseck. Der Pressecker Fußballer Christian Kolb hatte am Sonntag während des Kreisliga-Auswärtsspiels gegen den TSV Melkendorf so schwere Verletzungen erlitten, dass er zunächst in Lebensgefahr schwebte (wir berichteten). Fernab des Spielgeschehens hatte der Melkendorfer Gregor Derfler den 27-jährigen Abwehrspieler der Pressecker mit einem Fußtritt niedergestreckt. Dem Ködnitzer Christian Kolb wurde dabei im Gesicht ?so ziemlich alles gebrochen, was man sich brechen kann?, wie es der Vorsitzende des TSV Presseck, Gerhard Leinfelder, gestern im Gespräch mit der Frankenpost formulierte.

Die Schilderungen, die Leinfelder von seinen Fußballern über die Zeit unmittelbar nach dem verhängnisvollen Fußtritt bekommen hat, sind drastisch. Die Verletzungen Christian Kolbs seien so schwer gewesen, dass sich die jüngeren Spieler nicht einmal nahe an ihren Sportkameraden herangetraut hätten. Weit länger als eine halbe Stunde sei der Rettungswagen auf dem Platz gewesen, weil Christian Kolb, obwohl bei Bewusstsein, zunächst nicht transportfähig war.

Die Pressecker Spieler waren laut ihres Vorsitzenden schlicht nicht mehr in der Lage, die Kreisliga-Begegnung fortzusetzen: ?Wie sollst du Fußball spielen, wenn nebenan dein Kamerad um sein Leben ringt!?
Fatalerweise kann aber genau das dem TSV Presseck zum Verhängnis werden. Denn den Statuten gemäß ist eine Mannschaft nicht berechtigt, von sich aus ein Fußballspiel abzubrechen. Doch einen möglichen Punktabzug, der dem TSV als Strafe drohen könnte, sieht Leinfelder gelassen. Für ihn steht fest: ?Es war die einzig richtige menschliche Verhaltensweise, die meine Spieler am Sonntag an den Tag gelegt haben.? Unabhängig davon, wie aufgewühlt die Stimmung im TSV noch sei, werde der Verein ?in der nötigen Ruhe? alle Berichte abgeben, die nun von ihm gefordert seien. Auch die Polizei hat bereits nach Zeugen beim TSV nachgefragt, denn der Vater Christian Kolbs, Willi Kolb, hat gegen den Melkendorfer Spieler Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gestellt.


quelle: http://www.frankenpost.de
Gast
 

Beitragvon matthi » 10. Nov 2009 16:24

Ist schon krass, was so passiert. Da können wir hier in der Region ja noch von Glück reden.

Denn den Statuten gemäß ist eine Mannschaft nicht berechtigt, von sich aus ein Fußballspiel abzubrechen. Doch einen möglichen Punktabzug, der dem TSV als Strafe drohen könnte, sieht Leinfelder gelassen.

Diese Regel gibt es auch hier. Einzig und Allein kann der Schiedsrichter ein Spiel abbrechen.
Aber: Das bekommt ja nur jemand mit, wenn der Schiedsrichter das auch vermerkt oder ggf. einen Sonderbericht schreibt bzw. der Gegner dies anzeigt.
Wenn es vom Gegner kam, dann ist das mehr als schwach.
Wenn es der Schieri war (was ich annehme) zeigt das auch die menschliche Schwäche des "Unparteiischen". Die Punkte wären mir in diesem Fall sicherlich auch egal.
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... ich kann den Ball weiter anstoppen, als ihr schießen könnt ...
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